Da das Thema immer mehr an Bedeutung gewinnt, die Preisstruktur eines dynamischen Stromtarifs aber alles andere als einfach zu verstehen ist, möchte ich hier mal einen Thread eröffnen, wo dies und das zu diesem Thema gesammelt, gefragt und erklärt werden kann.
Da ich nun selbst seit einem Jahr den dynamischen Tarif von Tibber im Zusammenspiel mit einem Elektroauto, Wärmepumpe und PV-Anlage auf dem Dach nutze, ergeben sich für mich einige gute Testmöglichkeiten in diesem Bereich.
Waldemar : Mich würde mal ein realistischer und ungeschönter Preisbericht über ein Jahr (ct/kWh pro Monat) interessieren. Bei Tibber selbst findet man nur Standardphrasen, wie toll die doch sind.
Da bin ich absolut bei dir Thomas, ich wollte ein Jahr abwarten und berichten. Werde es in ein paar Tagen hier vorstellen. Das ist so ein hoch und runter mit den Preisen Ich denke erst in einer Langzeitbetrachtung von mindestens einem Jahr lässt sich ein Rückschluss machen, aber auch nicht für jeden.
Da bin ich absolut bei dir Thomas, ich wollte ein Jahr abwarten und berichten. Werde es in ein paar Tagen hier vorstellen. Das ist so ein hoch und runter mit den Preisen Ich denke erst in einer Langzeitbetrachtung von mindestens einem Jahr lässt sich ein Rückschluss machen, aber auch nicht für jeden.
Vielleicht könntest Du dann auch pauschal bewerten, ob sich Tibber selbst im Zusammenhang mit einer PV-Anlage lohnen würde. Im April könnte ich dazu ein belastbares Jahresdiagramm mit den Ertragswerten beisteuern, wenn Du sowas nicht schon längst hast.
Ja PV habe ich auch und eine Wärmepumpe. Dafür aber kein Speicher. Gerade mit einem Speicher könnte man verrückte Sachen mit einem dynamischen Tarif anstellen. z.B. volladen, wenn der Preis mal wieder 0€ pro KW ist (ohne Steuern).
Gerüchten zufolge, ist aber der durchschnittliche Strompeis bei Tibber in den Wintermonaten enorm hoch. Momentan bekomme ich meinen Speicher nich mal ansatzweise voll. Von daher wär Tibber momentan eine Alternative. Nur wenn der gemittelte Strompreis momentan soooo hoch ist, lohnt es m.E. nicht wirklich.
Das war auch meine Vermutung, aber es scheint nicht so zu sein. Wobei man sagen muss, dass es keine nachvollziehbare Logik für die Zukunft gibt. Es gibt Wochen (1 Woche am Stück), wo die Preise dem typischen Muster folgen, nachts billig, tags teuer, so wie es die Industrie eben braucht. Dann gibt es aber auch Wochen, wo der Preis nachts so teuer ist wie der typische Standardstrompreis (ca. 30 Cent/kW) und tagsüber dann 40 Cent bis 1,50 € das kW kosten kann. Dies war erst jetzt der Fall, als die sogenannte Dunkelflaute über Deutschland kam.
Aber im großen Durchschnitt ist es mir seit Oktober bis jetzt oft genug gelungen, z.B. das Auto über Nacht zu Top-Preisen aufzutanken.
Hier zwei Beispiele. Heute am 27.1.2025 war wieder so eine typische Preisentwicklung. Über Nacht ist der Preis auf 16 Cent gefallen. Das heißt, man hat nur 1 Cent für das kW Strom an der Börse bezahlt und der Rest von 15 Cent, zumindest in meiner Region (Oberbayern), sind Steuern für den Vater Staat.
Hier sieht man die Preisexplosionen im Dezember. Wenn man da nicht aufpasst, ist der Vorteil ganz schnell weg.