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PV Überschussladen - Bringt das wirklich was?

  • TheMatrix
  • November 6, 2022 at 8:53 AM
  • TheMatrix
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    • November 6, 2022 at 8:53 AM
    • #1

    Hallo zusammen,

    der Thread-Titel hört sich vielleicht nach Click-Bait an… ich stelle mir aber tatsächlich diese Frage.

    Vielleicht können mir die erfahrenen PVler ja sagen, wo mein Denk- oder Rechenfehler liegt:

    Wir haben zwei eAutos: MME und Corsa e. Beide haben ihre eigene WallBox (sponsored by KfW und TEAG).

    Zur Vereinfachung betrachten wir mal nur den MME:

    Der Mustang ist Mo.-Fr. im Prinzip ganztägig im Einsatz. Samstags sporadisch und steht eigentlich nur Sonntags in der Garage (wenn kein Roadtrip geplant ist).

    In der Regel laden wir den Mustang jede zweite Nacht von ~50% auf 80% auf.

    Wir verbrauchen also 15% - 20% des RWD ER Akku pro Tag - sprich: 14-18kWh pro Tag.

    Angenommen ich will den MME nur über eine noch nicht vorhandene PV Anlage laden, dann bleibt mir dafür ja nur der Sonntag. An den anderen Tagen ist das Auto tagsüber unterwegs und hat nichts von der Sonne.

    PV-Ladung mache ich dann also an sonnigen Sonntagen. Falls ich eine 10kWp Anlage hätte, würde ich vielleicht 8kW bekommen (?). Um den Akku dann von 10% auf 100% zu laden brauche ich 8 Stunden Sonne.

    Und dann reichen die 100% auch nur bis Freitags, sprich: Zwischenlandung ist notwendig.

    Deshalb meine Meinung:

    Eine PV-Anlage zum eAuto ist nur „nice to have“. Ich behaupte über das Jahr hinweg kriege ich vielleicht Max 25% des Energiebedarfs des Autos aus der Sonne - im Sommer vielleicht 50% im Winter gar nichts.

    Meinen aktuellen Stromtarif (0,31ct) angenommen kostet das Laden ~6€\Tag also vielleicht 2.100€/Jahr. Über das Jahr hinweg würde ich dann mit PV auch „nur“ 500€ sparen.

    Sprich: nur für das eAuto lohnt sich PV nicht.

    Oder habe ich hier einen Denk- oder Rechenfehler?

  • Syon
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    • November 6, 2022 at 9:09 AM
    • #2

    Das liest sich eigentlich Recht gut.

    Ein Batteriespeicher könnte deine Pv-ausbeute signifikant erhöhen. Allerdings hast dann natürlich deutlich mehr Verlust der gewonnenen Sonnenenergie.

  • Marcus
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    • November 6, 2022 at 9:51 AM
    • #3

    Ich möchte deine Rechnung ja nicht in Frage stellen, doch bedenke, dass sich Lebenssituationen auch mal ändern.

    Homeoffice, Kinderzeit, neue Arbeitsstelle... Das alles könnten Faktoren sein, die dazu führen, mit Überschuss laden zu können.

    Ich habe es geschafft (ja, der Sommer war überragend) zwei E Autos von März bis Ende September nur mittels PV zu laden. Immer abwechselnd und durch wechselnde Arbeitszeiten begünstigt.

    MME AWD Standard Range - Tech Paket 2 // Zoe R110 Z.E.50 // 9 kWp Photovoltaik + E3DC // Ladestation openWB series2 mit 22 kW Anschluss // ioBroker für die Datenabfragen

  • Taunussteiner
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    • November 6, 2022 at 11:01 AM
    • #4

    Eigentlich muss man PV-Anlage und E-Auto gedanklich trennen. Meine PV-Anlage habe ich jetzt im achten Jahr und damit weit vor jeglichem Gedanken an ein E-Auto. Vermutlich hat der Verkäufer der Anlage daher die Kapazität etwas kleiner bemessen. Ich habe 5 kWp. Von der Dachfläche hätten auch 6 - 7 kWp draufgepasst.

    Die Anlage war von Anfang an rentabel, obwohl die Eigenverbrauchsprognose nicht erreicht wurde.

    Mit dem E-Auto konnte ich den Eigenverbrauch dann steigern und die Rentabilität der PV- Anlage verbessern. Ich habe mir auch eine Wallbox gegönnt, die abhängig vom Stromüberschuss die Ladung steuert. Das könnte man aber mit Abstrichen auch manuell einsteuern.

    Da ich nahezu ausschließlich im Büro tätig war, habe ich letztlich nur am Wochenende geladen. Reines PV-Überschussladen war bei mir von Mitte April bis September möglich. Meine tägliche Fahrstrecke liegt bei 40 km zuzüglich einige Wochenendfahrten.

    Mustang Mach E First Edition

    Bestellung: 25.11.2019, Produktion: 05.02.2021, Auslieferung: 18.06.2021

  • MJ81
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    • November 6, 2022 at 11:15 AM
    • #5

    Was ist mit deinem Hausverbrauch das musst auch berücksichtigen nicht nur die Fahrzeuge.

    Einspeisung u.s.w

  • Nitram
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    • November 6, 2022 at 12:58 PM
    • #6

    ... Unser Stromverbrauch für Haus, Büro und BEV beträgt aktuell ca. 8.000 kWh pro Jahr.

    Davon gehen ca. 50 % auf das Auto, das zu 95 % an der heimischen Wallbox geladen wird (dabei könnte das Auto sogar in der Regel tagsüber geladen werden).

    Die restlichen 50 % alleine würden schon eine PV-Anlage schnell rentabel machen, habe nur leider noch keine, ist jedoch in Planung, zusammen mit WP für die Heizung, die natürlich auch noch mal extra Strom braucht ...

    Daten zu meinem Mach E >

    RWD ER TP2 Lucid-Rot AHK <3
    Bestellt 28.02.2021
    Build 13.05.2021
    EZ + Zuhause 10.08.2021
    3. HVJB ("Schütze") seit 11.10.2024 (= 60.000km) SoH 93% per 10.05.2026 bei rund 80.000 km
    Sync 24269 Rev. 1387 seit 28.05.2025
    Power-Up 6.14.0 (incl. YT) seit 08.01.2025
    IPMA-24.204.8.27 seit 01.04.2025
    ECG-25.2.5.7.1 seit 20.04.2025
    Prio-Update Sync-24.2.1.6.2 mit Bluecruise 1.1E seit 28.05.2025 (pausiert)
    OTA-Update 10.1.1 seit 04.06.2025
    OTA- Update OBCC-AS.AU seit 23.03.2026
    Navi-Softwareversion 1.81.53
    Navigationsversion 1.448.51
    FordPass v6.9.0
    Android 16 - One UI-Version 8.0
    Tipp für Lektüre: "Männer, die die Welt verbrennen" von Christian Stöcker
    (Aktuell wie nie zuvor)

  • MJ81
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    • November 6, 2022 at 1:21 PM
    • #7

    Dann ran an die Arbeit ab 23 gibt's wieder Förderung und bis 30kwp darf man ja also soviel wie geht machen🤪

  • ronaldus
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    • November 6, 2022 at 1:33 PM
    • #8

    Die Frage von TheMatrix bezieht sich auf das Überschussladen mit einem E-Auto. Alle anderen Verbraucher stellt er erstmal hinten an. Entsprechend seinem persönlichen Lebensstil, ist seine Skepsis begründet.

    In meinem Fall z. B. rechnet sich das wiederum. Ich habe jede zweite Woche Frühdienst und bin um 11 Uhr zuhause. Sofern keine Termine anstehen, profitiere ich in der entsprechenden Jahreszeit vom PV-Überschuss. Insbesondere in den Sommermonaten, kosten mich somit meine Dienstfahrten meist keinen Cent.

    99% aller Fehler sind Bedienungsfehler! Geht nicht, gibt`s nicht.;)

  • Bluelightning
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    • November 6, 2022 at 3:54 PM
    • #9



    Moin,

    wie heißt es so schön... Ich habe da mal was vorbereitet :)

    Wir haben eine Ost-West Anlage, somit in den Sommermonaten bis 21 Uhr nutzbaren Strom, das E-Auto brauch ja einphasig mindestens 1,4 kW Überschuss um mit dem Laden zu beginnen, dreiphasig mindestens 4,2 kW (1,4 kW x 3).... Sind die nicht da, startet das Überschussladen nicht, es sei denn laut Einstellungen darf Netzstrom dazu gekauft werden.

    Wir haben uns damals gegen einen Speicher und dafür für mehr PV entscheiden. Es gab eine 16 kWp Anlage, die hat im ersten Sommer schon so super funktioniert, dass wir innerhalb der ersten 12 Monate auf 24 kWp erweitert haben (so konnte es als Erweiterung und nicht als neue Anlage gefahren werden).

    Wir nutzen Dank KfW die Zappi WB zum Überschussladen und das funktioniert wir geschnitten Brot. Um das zu zeigen habe ich mal unsere Nutzung für Juli und August angehängt. Bei Fragen einfach fragen :)

    LG

    Blue

    Bestellt: 23.11.2022

    Gebaut: 10.10.2022

    GT in Cyber Orange

    Übergabe: 15.02.2023

    Software: SYNC4 v4.0.22082

  • Damal
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    • November 6, 2022 at 4:03 PM
    • #10

    Also nur fürs E-Auto wird sie sich nicht rentieren, wenn die Ganze Woche nicht geladen wird.

    Ich zb. hab Glück, ich verbrauch am Tag nur für 30km Strom also so 7 KwH.

    Wenn ich um 16:00 nach Hause komme, stecke ich an, Lade festeingestellt mit 5,5KW, das kann mein Akku (BYD 13,8KwH) Wenn noch 2-4h Sonne da ist, hilft sie mit, da kann sein dass ich nichts aus dem Akku brauche, ansonsten nehm ich die 7KwH aus dem Akku und hab noch 5-6Kwh übrig für die Nacht.

    Natürlich alles nur in den Sommermonaten!!!!

    Jetzt bin ich froh, wenn der Tagesverbrauch gedeckt ist. Hab übrigens 9Kw/P

    Mach e RWD SR Schwarz ohne TP

    Bestellt: 31.01.22 Produziert: 13.04.22 Gebaut am 04.05.22

    Verschifft: 20.05.22 Antwerpen: 10.06.22 Händler: 07.07.22

    Garage: 22.07.2022 mit 15km auf dem Tacho :thumbup:

    Jahresende 2025: 74.000km

    Sync 4 Vers 23291 Rev 1049 OTA

    Ford Power Up 6.14 OTA

    ;) Er fährt und tut was er soll! Fahren, musik spielen, kuschelig warm heizen <3 <3 <3

    Und verbrauchen tut er was er hald braucht :thumbup:

  • Syon
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    • November 6, 2022 at 4:13 PM
    • #11

    Da hab ich auch noch exemplarisch was ohne Akku.

  • TheMatrix
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    • November 6, 2022 at 6:53 PM
    • #12

    Danke für Euer Feedback!

    Das bestätigt mich in meinen Überlegungen:

    PV und eAuto gedanklich trennen macht für mich Sinn. Wenn PV, dann gleich mit Wärmepumpe.

    Eigentlich auch einen Speicher, aber da finde ich den Preis pro Kapazität echt frech. Perfekt wäre es, wenn wir die 90kWh unseres ERs nutzen dürften.

    Evtl. geänderte Lebensumstände sind der ausschlaggebende Punkt. Wenn ich die Möglichkeit auf Homeoffice habe oder Schichtarbeit ansteht, dann kann man zumindest im Sommer „für umsonst“ fahren.

  • mlapp
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    • November 7, 2022 at 3:37 PM
    • #13

    Ich bin absoluter Freund von PV und E-Mobilität. Wir haben vor vor 9 Jahren unser Süddach der Scheune mit 18kWp voll geklatscht. Die Anlage habe ich selbst geplant und "nur" bauen lassen. Daher war sie relativ günstig. Sie war nach knapp 7 jahren alleine durch die Einspeisevergütung (damals waren es noch 13,75Cent) und den eingesparten Strom bezahlt. Dieses Jahr kam dann ein 24kWh Akku und noch ne kleine 2,5kWp Fassaden-PV zur Ladeunterstützung des Hausakkus im Winter dazu. Gesamtkosten für Akku und PV waren 8.000€.

    Damit kann ich im Sommer den Hausakku und ein Auto ganz locker mit voller Leistung laden.

    Da wir mit beiden Autos die ganze Woche fahren könnten ohne nachladen zu müssen, können wir uns den Zeitpunkt des Ladens so legen, dass möglichst nur Sonnenstrom geladen wird. Das klappt bei uns, dank der großen PV von Anfang/Mitte Februar bis Ende Oktober/Mitte November. Sprich, in der Zeit kaufen wir faktisch keinen Strom, weder für die Autos noch fürs Haus. In den Wintermonaten kommen wir aktuell (noch ohne WP) auf ca 2000kWh Zukauf.

    Mit WP werden es vermutlich 3500-4000kWh und das ist dann alles, was wir an Energie beziehen. Kein Gas, keinen Sprit, nur diese rund 4000kWh Strom. Die Anlage mit einem Invest von in Summe ca. 25.000€ für PV und

    Akku war mit Abstand das Beste was wir jemals angeschafft haben.

    Allerdings, und das muss auch dazu gesagt werden, mache ich viel selbst und progrmmiere mir auch meine Steuerungen des gesamten Systems selbst. Dadurch spart man einerseits viel Geld bei der Anschaffung und kann andererseits das Optimum aus der Anlage raus holen.

    Mustang Mach E, RWD SR, TP2, Lucid-Rot / teilfoliert.
    Fiat 500e Cabrio la Prima, schwarz / teilfoliert.
    30kWp PV, 37,8kWh LiFePo Akku, 7kW Panasonic Monoblock Wärmepumpe
    2x Go-E Charger (1xGemini und 1xV3). Alles über ioBroker gesteuert

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    • February 18, 2026 at 2:18 PM
    • #14

    Wenn man nicht dauernd zu Hause ist und das E-Auto aufladen kann oder zu sonnigen Strom-Produktionszeiten in einer Sauna mit starkem Ofen sitzt oder in seiner Heizungsanlage einen Pufferspeicher mit E-Heizstab drin stecken hat, ist ein Batteriespeicher unverzichtbar.

    In letzter Zeit sind auch die Preise gesunken und die Technik ist attraktiver. Z.B. die sicherere LV Technik mit 48V Systemen, die modular aufgebaut sind und bei denen jedes Modul sein eigenes BMS hat.

    Da kann man auch nachträglich um ein Modul erweitern und das neue Modul wird nicht durch bereits nachlassene alte Module in der Leistung herunter gezogen.

    Nach allem, was ich gehört und gelesen habe, sollte ein gut dimensionierter Speicher in etwa eine Kapazität im Verhältnis zur kw-Peak Leistung der PV Anlage zwischen Faktor 1,10 bis 1,25 haben.

    Wenn eine gern genutzte eigene Wallbox und weitere starke Stromverbraucher wie gr. Gefriertruhe, Sauna, E-Heizstab für Brauchwasser hinzu kommen, sollte derFaktor sich eher zwischen 1,25 bis 1,5 bewegen.

    Bei unserer Anlage ist aufgrund der Gauben, DFF und einem 20 Jahre alten, noch funktionierendem aber eben nach der Zeit nachlassendem Solarthermie-Modul, bei dem wir noch nicht wissen, ob wir das "opfern" unklar, wieviel Peak-Leistung es wird. Mindestens 17 PV-Module und höchstens 20. Wenn die Solarthermie Module geopfert würden, könnten wie zwischen 21 und 24 PV Module installieren. Kwp damit minimum 7,82 und maximum 11,04

    Als Speicher haben wir bei 17 oder 18 Modulen zwei Batteriemodule mit 9,7kwh und bei 19 bis 24 PV-Modulen drei Batteriemodule mit 14,55kwh geplant. Ein Modul hat halt immer 4,85kwp.

    built date: 5/13/2025, Premium ER RWD, molten magenta, foreign market version: Italy, options: Tech Package plus, Blue cruise permanent, black 7,5"x19" wheels

  • mlapp
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    • February 18, 2026 at 3:03 PM
    • #15

    Wie ich ja schon geschrieben hatte, setzen wir 15kWh Akkus mit 48V ein, wir haben alle mindestens 2 davon. Klar bekommst du die im Sommer selten leer und im Winter selten voll. Aber du kannst halt gut mit dem Akku spielen.
    Gerade bei neuen Anlagen, die ja bekanntlich keine Einspeisevergütung mehr bekommen, wenn der Börsenpreis im Minus steht, kann man den Speicher nutzen um in der Zeit den Akku voll zu knallen und die Energie eben erst dann ins Netz abzugeben, wenn es wieder EEG-Vergütung gibt. Bei 1350€ pro 15kWh Block rechnet sich das dann auch ganz gut. Zudem haben wir auch alle eine Wärmepumpe und gerade im Winter steht der Akku dann auf einem Halte-SoC von 70%, dann kann auch mal einen Tag der Strom ausfallen und du sitzt trotzdem nicht kalt.
    Aber ob das Sinn macht oder nicht, hängt maßgeblich vom Akkupreis ab.
    Zu deiner Solarthermie. Wenn die schon 20 Jahre alt ist und nachlässt, würde ich die jetzt runter werfen und das Dach mit PV voll knallen.
    Warum? Eigentlich ganz einfach. Stell dir vor, du planst deine PV Anlage jetzt mit 18 Panels. Passender WR, passender Akku usw. In drei Jahren ist deine Solarthermie dann ganz platt und muss runter. Dann baust du an die Stelle vermutlich keine 4 oder 5 neue PV Panels mehr hin, zumal das in keinem Verhältnis zum dann aufgerufenen Preis stünde. Ergo bleibt ein Teil des Daches ungenutzt, was auf lange Sicht extrem ärgerlich wäre.

    Mustang Mach E, RWD SR, TP2, Lucid-Rot / teilfoliert.
    Fiat 500e Cabrio la Prima, schwarz / teilfoliert.
    30kWp PV, 37,8kWh LiFePo Akku, 7kW Panasonic Monoblock Wärmepumpe
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  • HenkK
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    • February 18, 2026 at 3:46 PM
    • #16

    Ich habe unsere PV-Anlage mit 19 kWp, bestehend aus 66 % Ost- und 33 % West-Anteil, im Dezember 2022 installiert.
    Damals habe ich auf eine Batterie verzichtet, da dies die Rendite schmälern würde.
    Mein 6 kW-Heißwasserboiler mit Heizstab ist meine „Batterie”.

    Wie gesagt, im Winter gibt es kaum Überschüsse, im Sommer hingegen viel zu viel.
    Ich verbrauche im Jahr ca. 14 MWh und produziere ca. 17 MWh pro Jahr.
    In den Quartalen Q1 und Q4 liegt der Eigenverbrauch bei 96–98 %, in Q2 und Q3 bei ca. 20 %.
    In den Quartalen Q2 und Q3 beträgt die Autarkie 20 %. In Q2 und Q3 sind es 78 %.

    Nun werde ich den Boiler durch eine Wärmepumpeboiler mit 750 W und einem COP von >5 ersetzen.
    Das wird meinen Energieverbrauch nach Erwartung reduzieren. (Wir sind echte „Warmduschler”, 6–10 kWh für Warmwasser pro 24 Stunden.)

    Darum überlege ich, doch eine Batterie zu installieren.
    Diese würde im Sommer den nächtlichen Bedarf abdecken.

    Nun stellt sich die Frage, wie gross die Batterie sein sollte. Greenkeeper sagt 1,1 bis 1,25 pro kWp.

    Das scheint mir für meine Situation zu gross. Was ist eure Meinung?

    Inselbetrieb habe ich nicht. In den letzten 30 Jahren gab es nur zweimal einen Ausfall, und zwar sechs und nur eine Stunde lang.

    Gebaut: 09.04.2022

    Geliefert 12.07.2022

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  • Elic
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    • February 18, 2026 at 8:04 PM
    • #17
    Quote from HenkK

    Darum überlege ich, doch eine Batterie zu installieren.
    Diese würde im Sommer den nächtlichen Bedarf abdecken.

    Nun stellt sich die Frage, wie gross die Batterie sein sollte.

    Die Frage hast du Dir selbe beantwortet. Dein Nacht Bedarf + 10-20% Reserve so das der Akku nicht zutief entladen wird

    Mod.: 2022.50 AWD TP2 StarWhite

    Software-Update 10.1.1
    Prioritäts-Update IPC-25.7.46
    Prioritäts-Update DSMC-24.5.7

  • Damal
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    • February 18, 2026 at 8:11 PM
    • #18

    Das mit dem Akku muss sich jeder selber ausrechnen was für einen Komfort man im Haus haben möchte und wieviel das einem wert ist.

    Ich habe mittlerweile mein ganzes Haus Klimatisiert und ich habe einen 10 m3 Aufstellpool, den ich mit einer 12KW Poolwärmepumpe auf 32Grad heize, und das von ca. April bis Oktober und natürlich das Elektro Auto, dass ich jeden Tag lade wenn ich heimkomme. (Sind nur 6-10KWh am Tag) Wenn das nicht reicht fahre ich auch mal einen Tag mit dem E-Bike in die Arbeit :D

    Ich habe 9KWP auf dem dach, und 22,1KWh Akku im Keller, den ich mit eben auch 9KW Ladeleistung laden kann. Das heisst auch dass der Akku, wenn zb nur mal 3 Stunden voller Sonnenschein ist, Vollgeladen wird!!!

    Mein Gedanke war da auch immer, wenn es zb Vormittag regnet, und nachmittag ist es Sonne, dann reicht das gut aus, oder wenn es zwischendurch mal bewölkt ist usw.

    Mach e RWD SR Schwarz ohne TP

    Bestellt: 31.01.22 Produziert: 13.04.22 Gebaut am 04.05.22

    Verschifft: 20.05.22 Antwerpen: 10.06.22 Händler: 07.07.22

    Garage: 22.07.2022 mit 15km auf dem Tacho :thumbup:

    Jahresende 2025: 74.000km

    Sync 4 Vers 23291 Rev 1049 OTA

    Ford Power Up 6.14 OTA

    ;) Er fährt und tut was er soll! Fahren, musik spielen, kuschelig warm heizen <3 <3 <3

    Und verbrauchen tut er was er hald braucht :thumbup:

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    Franken
    • February 18, 2026 at 8:14 PM
    • #19

    HenkK Bei Verwendung meines Batteriespeichers würde ich bei Deiner Anlage und Deinem Verbrauch 4 Module x 4,85kw = 19,4kwh wählen.

    built date: 5/13/2025, Premium ER RWD, molten magenta, foreign market version: Italy, options: Tech Package plus, Blue cruise permanent, black 7,5"x19" wheels

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    Franken
    • February 19, 2026 at 8:28 AM
    • #20

    Aber das ist relativ grob. Ob ein Modul weniger reicht, hängt dann immer davon ab, wieviel von dem erzeugten Strom ad hoc verbraucht wird.

    Generell ist es wohl so, dass vor einigen Jahren, als die Batteriespeicher noch viel teurer waren, viel öfter allein wegen der hohen Kosten und auch wegen der viel höheren Einspeisevergütung auf Speicher verzichtet oder diese eigentlich zu klein gewählt wurden.

    Jetzt, mit den günstigeren Speicherpreisen und der deutlich gesunkenen Einspeisevergütung (wir bekommen nur noch 7,78 Cent/kwh bis 10kwp und 6,73 Cent/kwh, wenn es mehr als 10kwp werden, bei negativen Strompreisen an der Strombörse gibt es nix) ist es fast schon umgekehrt.

    built date: 5/13/2025, Premium ER RWD, molten magenta, foreign market version: Italy, options: Tech Package plus, Blue cruise permanent, black 7,5"x19" wheels

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