Gestern konnte ich meinen DS8 Etoile AWD abholen.
Und ich bin begeistert! Hier mal ein kurzer Vergleich zu meinem Vorgänger Ford Mustang Mach E, was mir so bei den ersten 300 km aufgefallen ist:
Erstens der Komfort: Einer der Hauptgründe warum ich den Mach E abgestoßen habe. Der No8 ist sehr viel komfortabler gefedert. Nicht so kuschelig-knautschig wie unser Citroen C5x, aber dennoch sehr angenehm. Ob man dafür das Highend-Fahrwerk im DS8 mit Kamerasteuerung der Dämpfer benötigt hätte? Beim C5x tun es adaptive Dämpfer und sind noch komfortabler. Auf einer Skala von 1-10 würde ich dem Mach eine 3 beim Komfort geben, dem No8 eine 9 (dem C5x eine 10).
Der No8 ist ein ganz schöner Brummer im Vergleich zum Mach E. Wirkt auf den Fotos gar nicht so groß. Man merkt es in der Garage, dass er auch deutlich breiter ist. Der Einstieg und die Sitzposition ist eher SUV-typisch und daher perfekt. Hatte ja zur Überbrückung einen DS9 vom Autohaus und so eine niedrige, flache Kiste, wo man beim Einsteigen den Kopf einziehen muss, möchte ich für den Alltag unter keinen Umständen mehr.
Der Innenraum ist richtig luftig, groß. Die Sitze super bequem. Die Sitzwangen lassen sich "aufpusten" für besseren Seitenhalt. Ich habe Nappaledersitze. Endlich keine veganen Gummisitze mehr! Herrlich.
Der Kofferraum ist vergleichsweise riesig. Auf einer Skala von 1-10 würde ich dem Mach eine 6 beim Kofferraum geben, dem No8 eine 8.
Optik ist Geschmackssache, aber ich find sie geil. Eine Mischung aus Raumschiff, Cybertruck und S-Klasse.
Ich hatte ja auch schon einen Mach E mit AWD und 350 PS, aber im direkten Vergleich geht der No8 mit seinen 350 PS deutlich besser. Er braucht eine halbe Gedenksekunde, legt dann aber richtig los!
Da wir schon den C5x haben, brauche ich mich von der Bedienung nicht groß umgewöhnen. Die wichtigsten Funktionen haben haptische Schalter und Knöpfe. Die Menüführung ist teilweise etwas unlogisch und versteckt. Das teilen sich Beide. Aber wenn man die Grundeinstellungen erstmal hat, muss man da auch nicht mehr ran. Auf einer Skala von 1-10 würde ich dem Mach eine 9 bei der Bedienung geben, dem No8 eine 7. Wichtig: Die nervigen EU-Assis (Spurhalte, Aufmerksamkeit, Tempolimit) kann man als Favorit speichern und mit zwei Klicks deaktivieren. Natürlich bei jedem Neustart, weil gesetzlich so vorgeschrieben.
Keyless-Go funktioniert so wie es eigentlich sein soll: Man kommt zum Auto, es wird automatisch entriegelt und die vorderen Türgriffe ausgefahren (hinten hat er versteckte, rein mechanische). Beim Weggehen verriegelt er automatisch und quittiert mit einem kurzen Ton. Das war auch ein Manko beim Mach E: Das Verriegeln funktionierte nicht zuverlässig.
Lenkradheizung, Sitzheizung und -lüftung und sogar ein Nackenwärmer sind vorhanden.
Jetzt steht er erstmal auf 19-Zoll-DS-Winterrädern, die Ihm überraschend gut stehen (und nur 1.800 € gekostet haben!). Im Sommer sind es dann 20-Zöller.
Ich hoffe er wird mich treu die nächsten 4 Jahre und 80.000 km begleiten. Er macht eigentlich alles besser was mich beim Mach E gestört hat. Lediglich die Menüführung könnte besser sein und ist beim Mach E besser.