Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, auch von euch kennt keiner Banula (nein, nicht den lockigen YouTuberđ). Und wenn ich mich an diverse Diskussionen zu den Strompreisen an LadesĂ€ulen erinnere, ist es genau das, was viele von uns wollen: das Durchleitungsmodell (ich fahre an eine beliebige LadesĂ€ule und zahle meinen Hausstrom-Tarif zzgl. einer gewissen Infrastrukturabgabe). Und was soll ich sagen: seit drei Jahren ist es grundsĂ€tzlich möglich, dass ein CPO das anbietet und es wird sogar vom BMWK âgefördert und gefordertâ. FĂŒr LKW soll es das âdemnĂ€chstâ geben - fĂŒr Pkw ist es grundsĂ€tzlich seit drei Jahren möglich! đł
Der absolute Hammer. Genau das bemÀngeln wir alle und dabei mauern die Betreiber. Ich habe noch nie von dieser Kannbestimmung/Empfehlung der BuNeAg gehört und ich wette, sonst auch niemand. Und dabei gibt es die schon seit 2021. Das schreit ja förmlich nach Verbreitung.
Die beiden Vortragenden, naja, sehr gewöhnungsbedĂŒrftig. Asoziale Schlaftabletten mit HypnosefĂ€higkeiten. Wer also Schlafprobleme hat, zieht sich die beiden rein. Ich gebe zu, gestern beim ersten Ansehen weggepennt zu sein.
Die beiden Vortragenden, naja, sehr gewöhnungsbedĂŒrftig. Asoziale Schlaftabletten mit HypnosefĂ€higkeiten. Wer also Schlafprobleme hat, zieht sich die beiden rein. Ich gebe zu, gestern beim ersten Ansehen weggepennt zu sein.
Uns ist aber doch allen klar, dass das nicht im Interesse der groĂen Anbieter liegt, oder?
Die wollen Geld verdienen und unterm Strich dĂŒrfte es fĂŒr die meisten Schnelllader noch nicht so sonderlich rosig aussehen. Auch noch nicht mit ihrem eignen "teuren" Strom fĂŒr 49, 59 oder gar 72 Cent. Gelddruckmaschinen sind das ganz sicher, trotz der verlangten Preise, noch keine. Also wo sollte fĂŒr die Betreiber das Interesse liegen, dass sie zwar fĂŒr viel Geld die Infrastruktur herstellen und eine "kleine Handlingfee" bekommen, damit wir unseren privaten Stromtarif an deren Infrastruktur nutzen? Das wĂŒrde von uns auch keiner freiwillig tun und wenn doch, war er in der Grundschule wahrscheinlich immer edann krank, wenn die andern Kids gerade Mathe hatten.
Hinsichtlich der Kosten können wir alle nur spekulieren: was zahlt der CPO fĂŒr seinen Strom, welche Kosten entstehen fĂŒr den Aufbau und die Nutzung, ab wann ist es fĂŒr ihn rentabel, wie hoch mĂŒsste die Infrastrukturabgabe sein, welche Kosten fallen weg, wenn der CPO nicht mehr selber abrechnen mussâŠ
Man könnte sicherlich eine Rechnung aufmachen, in der sich das Banula Modell rechnet. Bei gĂŒnstigeren Preisen fĂŒr den Nutzer und dadurch höherer Auslastung, âŠ
Mir ging es in erster Linie darum, dass es dieses Modell gibt, es angeblich vom BMWK âgefordert und gefördertâ wird, aber niemand es kennt. Wenn man die E-MobilitĂ€t fördern will, gibt es Wege. Beim LKW-Netz soll es schlieĂlich von Anfang an ermöglicht werden.
Ich bezweifle, dass eine flĂ€chendeckende Umsetzung von BANULA die E-MobilitĂ€t fördert. Im Gegenteil, dann wird die Ladeinfrastruktur noch schlechter, weil wegen einer sozialen Ader gibt es nicht viele, die neue Ladepunkte errichten. Und dann wĂŒrde auch der Bestand kein finanzielles Interesse mehr haben, seine vorhandenen LadesĂ€ulen zu pflegen/warten.
Da hat m.M.n. die Politik gepennt. Das hĂ€tte man damals sofort umsetzen mĂŒssen, bevor das Ladenetz in seiner jetzigen Struktur entstand.
Mal ganz ehrlich. Wer glaubt denn dass sich sowas durchsetzt, wenn nicht durch staatlichen Zwang. Was staatlicher Zwang und Regelwut bewirkt sieht man u.a. beim Wohnungsbau.
Man kann mit solchen Ideen Anbieter in die Pleite treiben und Investitionen abwĂŒrgen. Mehr nicht.
Wie mlapp schon schreibt, ist das einfachste Mathematik, die bei unseren "WirtschaftsfĂŒhrern" offensichtlich vollkommen abhanden gekommen ist.
In der DDR habe ich in der Kindheit die FrĂŒchte derartiger Politik kosten dĂŒrfen.
Dort hat man z.B. den privaten Hausbesitzern auch Minimieten vorgeschrieben. Ende vom Lied war, dass der Immobilienbestand verfallen ist, erstens weil es wegen der idiotischen Planwirtschaft nichts gab und zweitens weil die Hausbesitzer einfach nicht das Geld fĂŒr den Erhalt generieren konnten.
Meinen Mobilfunkvertrag einschlieĂlich Datenvolumen kann ich ja auch ĂŒberall hin mitnehmen, sogar ins europĂ€ische Ausland, wieso nicht auch den Stromversorger?
Meinen Mobilfunkvertrag einschlieĂlich Datenvolumen kann ich ja auch ĂŒberall hin mitnehmen, sogar ins europĂ€ische Ausland, wieso nicht auch den Stromversorger?
Erstens auch so ein planwirtschaftlicher Eingriff, der jeder marktwirtschaftlichen Logik widerspricht - den BĂŒrger freut's natĂŒrlich. Im Sozialismus freuen sich immer die, die was "umsonst" bekommen, was anderen weggenommen wird.
Zweitens Ăpfel mit Birnen verglichen. Die LadesĂ€ulen werden ja meistens nicht von Stromversorgern errichtet. Die kaufen den Strom auch nur zu. Dass ist so als baust Du einen schicken Edeka-Markt, die Kunden gehen dort einkaufen und bekommen per Gesetz aber die Preise von Aldi.