Nach knapp 1 Monat und nach nicht mal 1000km will unser Pony nicht mehr fahren. Im Display steht die Fehlermeldung "Bitte sofort anhalten" und das Fahrzeug lässt sich nicht mehr bewegen. Der Ganghebel ist auch blockiert. Das grosse Display meldet, schwere Hotspot Fehler, bitte Fachwerkstatt aufsuchen. Das hatte wir am letzten Mittwoch, nach 15min Abstand zum Wagen fuhr er dann wieder. Gestern alles normal, ausser ein paar Fehlermeldungen welche wir sonst noch nicht hatten.
Heute morgen sollte das Pony zum FFH, einen 2. Schlüssel programmieren. Da wollte es auch nicht mehr. Erst nach 1h gebastel und fluchen fuhr es brav los Richtung FFH
Da steht er nun und wird begutachtet. Ich hoffe nicht dass die Mustang Software die gleichen programmiert haben wie die App denn dann gute Nacht
Pony läuft wieder. Was genau der Fehler was konnte / wollte der FFH mir nicht sagen. Sie haben den Gaul jedenfalls an die Strippe gehängt und was neu installiert. Aufgefallen ist mir dabei, dass wir vorhin im Menü den Punkt E-Key erstellen für PAAK NICHT hatten. Nun ist er vorhanden. Auch hatte ich das Gefühl dass auf der Autobahn mit dem inteligenten Tempomat nachdem der Blinker links gestellt wurde das Auto direkt beschleunigte. Konnte ich aber dann nicht mehr nachtesten da ich dann kurz darauf rechts abfahren musste. Da ha er zumindest erst beschleunigt als kein Lastwagen mehr vor mir war. Kann aber auch Einbildung sein, werde ich jedenfalls dann nochmals testen.
Ebenfalls wurde ein 2. Funkschlüssel programmiert da wir ja bis jetzt keine Möglichkeit hatten das Handy als PAAK zu erstellen. Ich versuch mal ob das geht, werde es dann aber nicht mehr weiter verfolgen.
Mittlerweile haben wir den Fehler 4x wieder gehabt. Heute morgen das letzte Mal. Nun haben wir aber einen Techniker einbestellt der mit dem Diagnosegerät gekommen ist um den Fehler auszulesen da dieser bei den letzen malen nicht gespeichert wurde. Die 12 Volt Batterie hatte noch 11.2 Volt. Es reicht scheinbar um die Zündung einzuschalten aber nicht mehr um das Auto zu starten. Das Auto zeigt Batteriefehler an. Geil ist, nach 20-30min ist alles wieder gut und man kann fahren. Der Techniker hat ihn nun mitgenommen und geht mit den gesammelten Daten zu Ford. Wir wissen noch nicht woran es liegt. Kann ein Sensor sein der Strom saugt, eine Zelle in der Batterie die schadhaft ist, ect...
Diese Problematik hat nicht der MME - da sind auch noch andere Ford-Modelle (zB der Kuga PHEV) und auch andere Hersteller betroffen.
Das hilft natürlich den Betroffenen nicht weiter, aber man ist da nicht alleine.
Beim Kuga sollen angeblich tatsächlich nicht gänzlich heruntergefahrene Module die Ursache für das Aussteigen und Tiefentladen der Starterbatterie sein, dazu defekte BMS und eine nicht korrekte software sowie Softwareprobleme beim Laden an Wallboxen.
Die meisten, die eine neue Batterie, ein neues BMS und ein entsprechendes update bekommen haben, sind zunächst wieder „glücklich“.
Das große Problem scheint aber nunmehr Ford zu sein, die nicht nach kundengeschilderten Ausfällen gehen, sondern sich ausschließlich auf Messdaten der Fordwerkstätten berufen… und die haben scheinbar einen großen Spielraum.
Meine Starterbatterie hat zB nach 10 Minuten nach dem Aussschalten nur noch eine Spannung von 11,6V, das reicht wohl gerade noch zum „Anlassen“ des Systems, aber bringt auch Ausfälle der Keylessöffnung ua mit sich. Nach 2 Tagen Standzeit kommt die erste „es werden alle Systeme heruntergefahren“, nach dem 3. Tag die „Tiefschlafmeldung“.
Seit September 21 hält Ford mir die Pfeife, da die Starterbatterie nicht unter den Wert X gefallen ist und somit kein Austausch des BMS und der Batterie erfolgt.
Scheiß was drauf, dass der Kunde bestimmte Funktionen nicht nutzen kann - das Auto fährt doch, alles andere ist nebensächlich, zumindest für Ford…
So unser Pony ist repariert. Wir hatten ja immer das Problem, dass immer Mal wieder die Meldung "Bitte sofort anhalten" kam. War auch nicht reproduzierbar. Nun haben wir ca. 10 Wochen auf Ersatzteile gewartet und mein Telefonat mit der Werkstatt hat folgendes ergeben:
Da diese Werkstatt nur den Auftrag bekommen hat zu reparieren wissen sie nicht, was genau der Defekt war. Sie haben aber den Temperatursensor der Hochvoltbatterie ausgewechselt. Dieser steckt irgendwo in der Hochvoltbatterie und darum muss das ganze Teil raus. Wenn eh schon alles runter ist haben sie auch noch 2 Batteriepakete gewechselt, einen Kabelstrang und ein Steuergerät.
Sollte jetzt hoffentlich dadurch erledigt sein.
Ich schaue ob ich auch noch rausfinde, was genau der Defekt war, muss ich mich mal rumfragen.
Da diese Werkstatt nur den Auftrag bekommen hat zu reparieren wissen sie nicht, was genau der Defekt war. Sie haben aber den Temperatursensor der Hochvoltbatterie ausgewechselt. Dieser steckt irgendwo in der Hochvoltbatterie und darum muss das ganze Teil raus. Wenn eh schon alles runter ist haben sie auch noch 2 Batteriepakete gewechselt, einen Kabelstrang und ein Steuergerät.
Nicht übel, das wird wohl eines der wenigen Ponys werden, welcher in einem Jahr 2x die HV Batterie abgenommen bekommt oder wurden da vielleicht sogar schon bessere Schütze eingebaut?
Von den besseren Schützen weiss ich (noch) nichts. Wir lassen uns da mal überraschen ob da noch ein Rückruf kommt. Wichtig ist dass der Gaul nun fährt.
Meine Werkstatt konnte mir auch nicht sagen ob beim Tausch noch die alten oder schon neuere Schütze verbaut werden oder ob es überhaupt schon neuere gibt.
Es gibt wohl nicht mal Teilenummern im System an denen man es sehen könnte.