Wenn Ford wirklich "Ihrem Fahrzeug helfen wollte, sich auf zukünftige Updates vorzubereiten" (so die Meldung bei vielen OTA-Updates), würden sie die Software so ändern, dass das Auto, wenn ein bevorstehendes Update ansteht, die LVB so weit auflädt, dass die Updates tatsächlich heruntergeladen und installiert werden können. Gerade OTA 6.2X setzt einen höheren Ladestand der LVB voraus, welcher neuerdings von Ford abgefragt wird (danke für die Info Ghostrider77 ). Deshalb bekommen einige eine Meldung über unvollständige Updates. Ford ging wahrscheinlich davon aus, dass der durchschnittliche Fahrer viel fährt und berücksichtigte keine Rentner wie mich, die nicht viele Kilometer mit ihrem Auto auf kürzeren Strecken zurücklegen, und kleinere Distanzen wie im Amiland. Nur gelegentlich (ca. einmal im Monat) werden von den meisten 200 Kilometer oder mehr gefahren, wobei nicht in erster Linie die gefahrene Strecke, sondern die On-Zeit des Autos sehr wichtig ist.
Updates in Werkstätten sind weniger kritisch. Dort kann unproblematisch ein Ladegerät zum Puffern der LVB angehängt werden. Otto-Normalverbraucher ist aber nur auf „normale“ Wege angewiesen.
Getestet habe ich gestern, dass meine LVB durch eine Strecke von 170 km AB und anschließendem Laden an der heimischen Wallbox gerade mal16% Zuwachs erhielt. Nach Erreichen des Ladestandes hing das Pony zwar noch weiter am Tropf, lud aber nicht die LVB weiter (mir völlig unverständlich, erhöhte Degenerierung und somit Kosten für Ford?).
Innerhalb der letzten 12 Stunden verlor die LVB 8% ihrer Ladung nur allein durch Rumstehen. 35 Ah sind eben sehr klein, eine größere Batterie einbauen geht leider nicht und das scharfgeschaltete Alarmsystem des Ponys scheint permanent zu fressen.
In den nächsten Tagen werde ich mal das automatische Verschließen deaktivieren und die Karre in der Garage offen lassen. Ob dann immer noch „so viel“ verbraucht und den OTA-Updates weggenommen wird?