Kurz zu meiner Situation: Ich habe 2023 einen Mach-E finanziert in einer 3Plus Variante. Zu 10/27 kann ich das Fahrzeug entweder an das Autohaus zurück geben (welche die SR dann bei der Bank ablöst) oder selber kaufen. Kostenpunkt der SR 28.000 €.
Das Fahrzeug hat 15.000 km Stand heute runter (war lange krank) aviloo 97%, Checkheft gepflegt, FGS Brief bis 10/27, Möglichkeit auf CG CarGarantie für ~700€ im Anschluss.
Ich habe mir den Spass gemacht, mal Leasing Angebote anderer Hersteller einzuholen. Fahrzeug / Totalkosten 4 Jahre ab 11/27. Raval (24.000), Enyaq RS Coupe (29.000), CLA EQ 200 (32.000), EV6 (33.000).
Was ich von euch (als Schwarm mal gerne wissen mag): Wenn ich mit dem Mach-E zufrieden bin und mich das Auto immer noch emotional abholt (vom Look her immer noch mit Peak-Design imho) - spricht technisch irgendwas dagegen, meinen M-E für 28.000 zu kaufen und diesen noch zu fahren? Gibt es "Langzeit"-Erfahrungen von Usern die Ihn seit "Release" fahren? Resultiert aus der langen Standzeit irgendwelche Nachteile? Akku ist völlig i. O. Mit Verschleiss rechne ich eigentlich nicht. Kann man evtl. schon eine Tendenz zum Restwert in 4-5 Jahren sagen? Wie schlagen sich andere Elektroautos die 8-10 Jahre alt sind (Teslas)? ODER würdet Ihr für die gleiche Summe IMMER auf Sicher gehen und einen Neuwagen leasen (Garantie, Technik, etc.).
Ich weiss, viel Schwammi - keiner hat eine Glaskugel. Mir geht es mehr darum, welche Entscheidung _IHR_ für euch treffen würdet und wieso.
Was ich auf gar keinen Fall machen würde, ihn ohne Garantieerweiterung kaufen…wenn man hier im Forum so liest, gehen Reparaturen ganz schnell mal in mittlere 4stellige Beträge, die ich immer gerne absichern lassen würde.
Ich bin ja so wie du vom Optischen auch immer noch geflasht, ich fahre ihn immer noch sehr gerne…aber die kleinen „Nicklichkeiten“, das doch für mich immer noch etwas unkomfortable Fahrwerk und die für mich ruppig empfundenen Assistenten haben mich nach nun fast vier Jahren über einen Verkauf (auch mit deutlichem Verlust) nachdenken lassen… Die von mir angesprochenen Gründe pro Verkauf, scheinen aber bei dir keine Rolle zu spielen. Wenn du also zufrieden bist und mit den Charakterzügen des Mach E gut klarkommst, warum dann nicht kaufen. Den aufgerufenen Preis finde ich für einen 4 Jahre alten Mach E zwar nicht gerade günstig, liegt aber wohl dann gerade noch im grünen Händlerverkaufspreis…
Warte erstmal ab, wie sich in einem Jahr der Gebrauchtwagenmarkt entwickelt und antizipiere dann erst. Für mein Auto (22-er AWD) wollte ein Händler mir vor einem halben Jahr 27k zahlen, letzte Woche war es 27,5k. Der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos erholt sich, ist aber extrem volatil. Momentan kann es ohne Glaskugel niemand sagen, was in über einem Jahr kommen wird.
Schon einmal Danke für euer Feedback. Gerne noch mehr Meinungen. Ich schlafe parallel noch ein paar Nächte drüber und werde mich dann entscheiden.
So oder so, die CG CarGarantie würde ich für 700€ natürlich "buchen" und dann auf jährliche Verlängerung lassen bis ich das Fahrzeug dann irgendwann veräußere.
Ich habe es früher schon einmal erwähnt: Meiner Meinung nach ist eine Garantieverlängerung oder Versicherung nur dann sinnvoll, wenn man einen möglichen Schaden finanziell nicht selbst tragen kann – oder nicht tragen will, weil man sonst nicht mehr ruhig schlafen würde.
Grundsätzlich kalkuliert eine Versicherung auch nur mit der Wahrscheinlichkeit eines Schadens, multipliziert mit den erwarteten Kosten – plus Verwaltungskosten und Gewinn. Genau diesen Gewinn kann man sich sparen, wenn man das Risiko selbst tragen kann.
Ich habe es früher schon einmal erwähnt: Meiner Meinung nach ist eine Garantieverlängerung oder Versicherung nur dann sinnvoll, wenn man einen möglichen Schaden finanziell nicht selbst tragen kann – oder nicht tragen will, weil man sonst nicht mehr ruhig schlafen würde.
Grundsätzlich kalkuliert eine Versicherung auch nur mit der Wahrscheinlichkeit eines Schadens, multipliziert mit den erwarteten Kosten – plus Verwaltungskosten und Gewinn. Genau diesen Gewinn kann man sich sparen, wenn man das Risiko selbst tragen kann.
Da muss ich leider widersprechen. Ich habe bei Leasing Beginn die Full Flatrate von Ford abgeschlossen, inkl. Inspektionen und Verschleiss. 4 Jahre. Alleine die beiden Inspektionen sind schon teurer als der Gesamtpreis der Garantieerweiterung.
Ich persönlich würde das Auto behalten und die 28.000 € Ablöse zahlen. Du hast ein Auto vor dir, das du vom Design her liebst, das emotional immer noch zieht und bei dem du die komplette Historie kennst. Mit 15.000 km ist er quasi gerade erst eingefahren, und der Aviloo-Test von 97 % zeigt, dass die Standzeit der Hochvoltbatterie absolut nichts ausgemacht hat. Technisch spricht bei diesem Kilometerstand überhaupt nichts gegen einen Kauf. Der Mach-E hat sich über die Jahre als mechanisch sehr robust erwiesen, der Verschleiß an Bremsen und Fahrwerk ist minimal. Wenn du für ~700 € die CarGarantie dranhängst, hast du für das teure Zeug wie Leistungselektronik und Infotainment ohnehin dieselbe Absicherung wie bei einem Neuwagen. Finanziell ist der Kauf auch deshalb der schlauere Weg, weil du beim Leasing anderer Hersteller wie dem EV6 oder CLA für vier Jahre über 30.000 € reines Geld verbrennst, danach stehst du wieder mit leeren Händen da. Wenn du die 28.000 € investierst, gehört der Mach-E dir.
Noch vor zwei Monaten hätte ich genau andersrum gehandelt, aber durch die extrinsische Motivation Diesel-Dieters zu wechseln, wurde der Gebrauchtwagenmarkt für BEV entflammt und ein Ende des Anstieges ist nicht abzusehen. Und deshalb würde ich momentan den Wagen übernehmen. Falls Du ihn dann privat mit Gewinn weiterverkaufen möchtest (https://firstev.de/marktplatz/), würde ich keine CG abschließen, denn der Preis rentiert sich beim Weiterverkauf nicht. Bei Eigengebrauch schließe sie unbedingt ab. Auch wenn ich die CG nicht gebrauchen würde, wären 700 Geld für mich ein relativ geringer Preis für einen guten Schlaf.
Da muss ich leider widersprechen. Ich habe bei Leasing Beginn die Full Flatrate von Ford abgeschlossen, inkl. Inspektionen und Verschleiss. 4 Jahre. Alleine die beiden Inspektionen sind schon teurer als der Gesamtpreis der Garantieerweiterung.
Herstellerangebote sind anders kalkuliert, da geht es anders als bei regulären Versicherungen nicht um das Versicherungsgeschäft an sich, sondern nur um Verkaufsförderung.
Vorerst mal Glückwunsch zu deinem 🐎. Ich habe mich Anfang 2025 gleich in mein 22er Model 01.2023 Immatrikuliertes 🐎 verliebt,das mit 25K Km und 31K SFr.zu haben war,gleich zum Kauf spontanen entschieden.Ich hatte soviel wie keine Erfahrungen über Elektrofahrzeuge und habe mich dann hier im Forum und mit eigenen Erfahrungen weiterentwickelt. Mein MME gefällt mir nach über 1 1/2 Jahren und 20K Privat gefahrenen Km immer noch sehr und würde ihn für ein anderes Elektrofahrzeug nicht hergeben.Ich versuche mein 🐎 bis zum Ende seiner möglichen Auslaufzeit zu behalten,obwohl mir die kalten Tage eher als Frust im Hinterkopf eingeprägt sind.
Wenn du von deinem Mustang immer noch Schmetterlingsgefühle hast,dann behalte ihn doch bis zum letzten Ausritt wenn die nötigen Investitionen für dich tragbar sind.Viel Glück bei deiner Entscheidung und viel Spass mit deinem 🐎.
Ich denke so wie Thunersee ch. Och habe meine 2024 neu gekauft. Es war mein zweiter nach dem Mme rwd er als Dienstwagen. Meine Entscheidung war nicht auf Fakten wie preis (Obergrenze gab es schon) oder Technologie bezogen. Ich hatte den vergleich nach 2 Jahren mme rwd er und habe Kias und hyundais sowie Cupro und vw id familie probegefahren. Mein aller erster BEV war audi etron. Audi kam nicht in frage aufgrund des Preises (91000€. Leasing angebote gabs viele günstige für das modell). Für mich subjektiv und persönlich war der mme das schönere auto das alles was ich von einem Auto wollte bediente. Meiner Minung kommt es darauf an. Und ob du den waren länger behalten möchtest. Für Mme Fahrer die das Auto die das auto nach 3 jahren tauschen muss der Wiederverkaufspreis über die glaskugel einbezogen werden. In dem Fall würde ich denken das der mme immer weiter die alte Plattform optimiert bekomme zusammen mit einer Baukostenoptimierung. Das passt mir so nicht. Daher bleibe ich bei meinem wagen solange es geht. Ich finde ihn -> 2023 nach wie vor gut.