Stehe ja auch noch vor der Qual der Wahl mit der Wallbox.
Da ich mich im November 2025 recht schnell entschlossen habe mit dem Mach-E und dann auch noch das Auto vor Weihnachten an mich übergeben wurde, fehlte bisher die Zeit für die Installation einer Wallbox.
Mein Elektriker ist noch bis Mitte Januar ausgebucht, zusätzlich würde es recht unkomfortabel, jetzt im Vorgarten die Gehwegplatten aufzunehmen und 50cm tief den gefrorenen Boden auszuheben, um die Leerrohre/Kabel in den Vorgarten zur Standsäule für die Box zu führen.
Außerdem ist die bisher von mir ausgesuchte Ladesäule noch nicht lieferbar. Irgendwann in Q1/2026 soll sie kommen.
Nachdem ich seit mehr als 6 Wochen keine Bestellbestätigung und keinen Liefertermin von meinem LIeferanten erhalten habe und auch das für die Wartezeit versprochene kostenlose mobile Leihgerät (mit 16A Kraftsteckdosen- und Schuko-Stecker) nicht geliefert wurde, könnte ich die Bestellung problemlos rückgängig machen und auf eine Mennekes Amtron 4You500 umschwenken.
Mein Problem: Sie scheint nicht mehr zu bieten, als die Go-e charger PRO cable 22kw (neue Version 2026, §14a + MID konform), die ich bisher samt passender Go-e Standsäule ausgesucht habe, aber das Mennekes-Bundle ist 219 Euro teurer und die Produktbeschreibung auf der Mennekes Seite ist erheblich weniger in die Tiefe gehend, als bei Go e.
Ich hatte auf eine 22kw Ladesäule gesetzt, weil ich davon ausgehe, dass die Wallbox länger ihren Dienst tun wird, als der aktuelle Mach E und dass das nächste E-Auto dann 22kw AC laden kann.
Eine MID-konforme Abrechnung benötige ich. Hier finde ich es schade, dass dieses Feature nur die teuerste Mennekes-Wallbox bietet.
Wenn man KEINE PV-Anlage hat, ist dies ärgerlich. Und wir haben derzeit keine PV-Anlage. Wir überlegen noch, ob wir diese Investition jetzt noch stemmen, ein paar Jahre nur vor der Rente.
Hintergrund: Das Haus ist bezahlt und die Neigung, ein paar Jahre vor der Rente noch viel Geld dorthin zu versenken, ist bei mir höchstens mittelgroß, bei meiner Frau sehr klein.
Dazu kommt, dass wir ein Ost-West-Satteldach haben, bei dem auf der Ostseite bereits 12qm Panels für solare Brauchwasserunterstützung und auf der Westseite 2 Dachgauben im Weg sind. Da bleibt der Platz für PV-Panels beiderseits beschränkt und die Ausbeute trotz 45° Dachneigung wohl auch. Genau gerechnet haben wir es aber noch nicht.
Bisher glaube ich in meinem recht laienhaften Wissensstand, dass wenn man PV richtig zum E-Auto laden ausnutzen will, man außer einem guten Controller für PV-Überschussladen auch recht viel Batterie-Speicherkapazität im Keller braucht und das macht es (noch) teurer.
Werde mal eine Energieberatung machen, denn bisher weiß ich viel zu wenig dazu.
Zu den Wallboxen:
Die Go-e pro cable 22kw ist intern (Elektriker) per DIP von 22kw auf 11kw umschaltbar, bei Mennekes fehlt eine Beschreibung, ob und wie das genau geht.
Bei Mennekes muss ich für MID-konforme Abrechnung die teuerste Wallbox nehmen. Alles zusammen ist Mennekes 219 Euro teurer, ohne dass ich einen Vorteil sehe.
Ich finde es gut, dass Mennekes das Forum sponsert, das ist sicher ein Verkaufsargument. Aber keines, das Stand jetzt 219 Euro überwindet.