Zitat: "...Versicherungen sind längst hellhörig geworden: Jeder, der sein E-Auto zuhause an einer eigenen Station lädt, muss das als zusätzliches Risiko seiner Versicherung melden..."
Bei meiner Kfz-Versicherung habe ich immer angegeben, dass ich auf der Straße parke, weil ich mir einfach die Option offen halten wollte, über Nacht nicht in meiner Garage parken zu müssen.
Bei Diebstahl des Wagens ziehen sie einem sonst 10% ab, weil man "ungeschützter" parkte.
Die 20 € mehr für das Laternenparken waren mir egal.
Jetzt muss ich wohl Garagenparken angeben, weil Laternenparken billiger ist und Garagenparken höhere Kollateralschäden verursachen kann?
Ich hab das nicht angegeben, schon seit über sechs Jahren nicht. Hatte auch noch nie eine Option, wo ich das hätte angeben können. Wenn das die Versicherung haben will, dann muss sie eben eine gesonderte Frage im Formular aufführen. Wo soll denn das höhere Risiko liegen? Dass beim Laden was abfackelt? Die Kabel bleiben auch nach Stunden kalt und ich hab ihn ja nicht im Wohnzimmer geparkt sondern im Nebengebäude
Das war alles etwas überspitzt formuliert und durch den wahren ersten Teil, wo es eigentlich um Diebstahlschutz geht, nicht gleich ersichtlich. Mea culpa.
Ich finde die ganze "Elektroautos brennen häufig"-Sache völlig übertrieben.
In D. brennt ca. alle 30 Minuten ein Verbrenner-Auto komplett ab und alle 15 Minuten zum Teil. Wenn ein Elektroauto am Tag brennt, kommt es gleich in den überregionalen Nachrichten.
"Statt immer mehr Fördergelder an die Käufer von E-Autos zu verteilen und ihnen Steuergeschenke zu machen, während der Rest der Autofahrer mit Rekordpreisen an der Zapfsäule Wohlhabenden ihre Premium-Stromer auch noch mitfinanziert, sollten die Milliarden für die Emobilität deshalb sinnvoller angelegt werden: In eine umfassende und sichere Lade-Infrastruktur und eine spezielle Ausrüstung für Ladeplätze in Garagen."
Statistisch brennen eAutos nicht öfter als Verbrenner, im Gegenteil. Dummerweise sind es hier zu 99 % Teslas die in Flammen aufgehen. Der Rest der eAutos kennt keine Feuerprobleme. Liegt an der Art und Weise mit dem Akku umzugehen.
Teslas kann man bis zu 100 % brutto Kapazität am Schnelllader aufladen. Das geht bei einem anderen eAuto. Bei uns ja nur bis 80 % im Moment.
Teslas haben Leistungsdaten die alleine hier schon Wärme erzeugen bei 250 km/h wie es bei keinem anderen eAuto der Fall ist.
Und die Aussage hier "Auch bei PKW und sogar E-Bikes häufen sich Brände." ist schlicht und ergreifend ein Slogan der Verbrenner und Erdölindustrie.
Ne, wer solche Artikel glaubt und gut findet ist halt nur ein Feind der eMobilität, kein Freund von geprüften Fakten.
Solche Artikel lese ich öfter und ignoriere den Schwachsinn. Nur der kopierte Passus oben hat mich nachdenklich gemacht. Genauso habe ich es nämlich schon mal gehört. Auch in Zusammenhang mit Photovoltaik auf dem Dach.
Das erhöhte Risiko wird, so was ich gehört habe, entsteht bei der Bekämpfung des Feuers. Viele Feuerwehren sollen sich nicht an die Dinger rantrauen. U.a. längere Dauer beim Löschen, höhere Hitzeentwicklung sowie längere Brandwache. Das könnte bei einer Versicherung als Zusatz gelten.
zunächst einmal zum eigentlichen Thema: Ich habe in der Tat meiner Gebäudeversicherung gemeldet, dass a) eine Wallbox installiert wird und b) ein E-Auto regelmäßig dort geladen wird und die Versicherung hat mir den Eingang dieser Meldung bestätigt.
Zum off-Topic Thema und dem Focus-Artikel: Selbst wenn E-Autos nicht häufiger brennen als Benziner, so bleibt es doch dabei, dass ein E-Auto Brand wesentlich aufwendiger zu löschen ist und ein E-Auto Brand offenbar auch extrem leicht auf andere Fahrzeuge übergreifen kann. (War da nicht kürzlich ein Vorfall in einem E-Bus Depot???) Könnte in einer Tiefgarage, in der mehrere E-Autos nebeneinander parken, durchaus problematisch werden) Man wird deshalb mittelfristig dafür Sorge tragen müssen, dass E-Autos noch deutlich seltener als Verbrenner in Brand geraten....
Und ich habe durchaus Verständnis für die Überlegung, dass das E-Auto ein Premiumprodukt ist, das sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alle Tiefgaragenparker einer typischen Mehrfamilienhausanlage leisten können und politisch wohl auch gar nicht leisten sollen. Es wird also einige Verlierer der Mobilitätswende geben: Leute die durch die erzwungene steuerliche Quersubventionierung mehr oder weniger große Einschränkungen ihrer Mobilität hinnehmen müssen. Man muss weder ein "Feind der eMobilität" sein noch "Slogan(s) der Verbrenner und Erdölindustrie" verbreiten, um zu erwarten und zu befürchten, dass es hier in Zukunft noch eine ganze Reihe von sozialen Spannungen und Problemen geben wird.
Wir sollten diese sozialen Aspekte bei aller Begeisterung für die neue Technik nicht aus den Augen verlieren!
Also ich rate mal einfach die fachlichen Diskussionen genau zu prüfen und von wem sie finanziert werden.
Ich verfolge diese Diskussionen nun schon viele Jahre bevor ich auf das eAuto umgestiegen bin. Und ich lächle über viele fake News die von irgendwem verbreitet werden. Leider sehe ich wie oft diesen Meldungen Glauben geschenkt wird.
Ja, es wird sicherlich Kämpfe geben zwischen verschiedenen Gruppen. Aber wie bei Corona gibt es Menschen die sich impfen lassen und manche die es nie machen werden.
Es wird immer lautstarke Stimmen für und wider geben, keine Frage. Prüfe bitte jeder was er für gut und richtig hält.
Bitte jetzt hier nicht in einen philosophischen Krieg gehen. Jeder wie er meint. Wenn einer einen klareren Punkt für oder wider hat bitte einen Beitrag mit genau diesen Punkten aufmachen um das zu diskutieren. Hier wird es zu allgemein und wird nie zur Ruhe beitragen.
Hallo Allerseits, bin selbst bei einer Versicherungsgesellschaft tätig und kann diese Diskussion nicht nachvollziehen. Die Wallbox im/am Haus ist "normal" über die Wohngebäude Versicherung "ohne zusätzlichen" Beitrag mitversichert. Dies gilt ebenfalls bei sogenannten "Überspannungsschäden". Eine gesonderte Meldung ist meines Wissens nicht notwendig (kann aber nicht schaden).
In Rahmen der Kasko bzw. Teilkasko habe ich bisher noch nichts gehört, dass E-Fahrzeuge "besondere Ein- und/oder Ausschlusse" unterliegen. Ob in einer Garage und/oder Tiefgarage (mein Pony wird nach Erhalt auch in einer Tiefgarage abgestellt) ist Versicherungsschutz uneingeschränkt gegeben.
Allerdings kenne ich die Vers. Bedingungen meiner Gesellschaft. Hier ist aufgrund der "sehr" unterschiedliche Preise (was oft mit Ausschlüsse zutun hat) Vorsicht geboten.
Hallo Allerseits, bin selbst bei einer Versicherungsgesellschaft tätig und kann diese Diskussion nicht nachvollziehen. Die Wallbox im/am Haus ist "normal" über die Wohngebäude Versicherung "ohne zusätzlichen" Beitrag mitversichert. Dies gilt ebenfalls bei sogenannten "Überspannungsschäden". Eine gesonderte Meldung ist meines Wissens nicht notwendig (kann aber nicht schaden).
In Rahmen der Kasko bzw. Teilkasko habe ich bisher noch nichts gehört, dass E-Fahrzeuge "besondere Ein- und/oder Ausschlusse" unterliegen. Ob in einer Garage und/oder Tiefgarage (mein Pony wird nach Erhalt auch in einer Tiefgarage abgestellt) ist Versicherungsschutz uneingeschränkt gegeben.
Allerdings kenne ich die Vers. Bedingungen meiner Gesellschaft. Hier ist aufgrund der "sehr" unterschiedliche Preise (was oft mit Ausschlüsse zutun hat) Vorsicht geboten.